Aktuelles

Infoabend mit Michaela Kondr am 28.11.2018 in Schweich

 

Mehr Sicherheit im Pferdesport

 

Unfallverhütung im Pferdesport und im Umgang mit dem Pferd ist erneut das Thema eines Infoabends, zu dem der Wanderreitverein Eifel-Hunsrück e. V. am Mittwoch, den 28. November 2018, 19:30 Uhr, in den Leinenhof bei Schweich einlädt. Referentin Michaela Kondr wird dabei den Schwerpunkt auf die Ausbildung des Pferdes zu möglichst viel Gelassenheit legen und aufzeigen, wie viel artgerechte Haltung und Fütterung zur Sicherheit beitragen können. Der Eintritt ist frei. Informationen unter Telefon 06506-8502, E-Mail info@wrv-eifel-hunsrueck.de.

 

Verbandsmeisterschaft in Birkenfeld am 03. Oktober 2018

 

Wir sind Meister!

 

Zehn Vereinsmitglieder am Start bei den Verbandsmeisterschaften in Birkenfeld

 

Was für eine tolle Art, den Tag der Einheit zu begehen! Zehn Vereinsmitglieder trafen sich in Birkenfeld zur Teilnahme an den diesjährigen Verbandsmeisterschaften Breitensport im Pferdesportverband Rheinland-Nassau, der das ganze nördliche Rheinland-Pfalz umfasst. Entstanden war alles eher spontan und auf den letzten Drücker. Yvonne Backes-Gauer hatte früh genug gepostet, dass sie sich angemeldet hat, und da wollten wir sie doch nicht allein starten lassen. Aber auf die erste Rundmail kam ein Echo nur von Kathrin Siegel. „Mein letzter Orientierungsritt war Ende der 80er … Oje …“ Aber sie meldete sich an, und da waren schon zwei. Noch mal eine Rundmail mit ein bisschen mehrDruck, und auf einmal zündete es: weitere acht Anmeldungen! Das Lorscheider Team (Bärbel Thees, ihre Tochter Lina und Susanne Reidenbach-Rausch), das Henterner Team mit Katja Jost, Daniela Braun, Heide Schmidtmann, ergänzt durch Regine O’Field und Melanie Becker aus Kobern-Gondorf gingen mit mehr oder weniger erhöhtem Puls an der Start. „Ich bin schon ewig nicht mehr nach Karte geritten“, gestand Susanne. „Ich war ganz erstaunt, wie gut das noch geklappt hat!“ Eine recht benutzerfreundliche Streckenführung machte es den alten Hasen und den Frischlingen relativ einfach.

Für mich als Turniertrottel verlief die Orientierungsphase wesentlich schlechter; während ich noch durch Birkenfeld auf der Suche nach der L 170 kurvte, absolvierte die TREC-erfahrene Melanie schon ihren Parcours. So habe ich meine Favoritin auf die indirekte Vereinsmeisterschaft fotomäßig verpasst. Dass Melanie am Ende Vizemeisterin wurde, und bei Punktegleichheit nur durch den etwas langsameren Trailparcours den ersten Platz verpasste, war eine tolle Leistung, war doch TREC-Deutschland mit einer starken Gruppe am Start. Und die Siegerin Jessica Schneider hat Wettbewerbserfahrung aus vielen TREC-Championaten der letzten Jahre. Eine schöne Belohnung für Melanie, dass sie bei der im Wettbewerb durchgeführten Meisterschaft von TREC Deutschland gemeinsam mit Jessica Erste wurde.

Für mich eine absolute Sensation war der dritte Platz für Yvonne Backes-Gauer, die im Gelände (Platz 7) und im Parcours (Platz 6) eine tolle Leistung ablieferte und am Ende nur 16 Punkte hinter den „Cracks“ lag.

Zwei unter den ersten drei, das ließ für die Mannschaftswertung hoffen, auch wenn ich ehrlich gesagt nicht dachte, dass TREC Deutschland (das als in Rheinland-Nassau gemeldeter Verein an der Wertung teilnehmen konnte) zu schlagen sei. Aber es reichte für Platz 1, unsere Mannschaft Wanderreiter II mit Melanie, Yvonne und Kathrin war Verbandsmeister. Durch einen Irrtum wurde auch Bärbel der Mannschaft zugeteilt, und so standen alle etwas verdutzt mit ihren goldenen Medaillen und Schleifen in der Hand da und genossen die Gunst der Stunde! (Bärbel wird ihre Medaille fairerweise zurückgeben.)

 

Aber die allergrößte Überraschung war das noch nicht! Denn für Lina Herber, deren Pony wirklich an diesem Tag nicht sehr kooperativ war, reichte es trotzdem für einen tollen zweiten Platz in der Jugendwertung, und das tröstete sie hoffentlich über den Ärger hinweg.

 

Ansonsten vermittelten alle unsere Vereinsstarter den Eindruck, dass es ihnen nicht ums gewinnen, sondern ums mitmachen ging – und so sollte es auch sein! Alle waren am Schluss mit sich zufrieden und das Henterner Team ließ den Abend an einem Ort ausklingen, wo vor über 30 Jahren die Gründung unseres Vereins vorbereitet wurde: im Gasthaus Kopp in Hentern.

 

Text: Brigitte Ankly

Fotos: Brigitte Ankly, Angelika Becker, Yvonne Backes-Gauer

 

 

 

 

 

 

 

 

Vereinsfahrt im September 2018

 

Eva hat einen tollen Bericht zu unserer Vereinsfahrt zur Pferdemesse Rhein-Main und der Stutenmilch-Farm geschrieben.

Den Bericht findet Ihr hier.

Kurs Reiten aus der Körpermitte abgesagt

 

Leider fanden sich dieses Mal nicht genügend Teilnehmer, so dass wir den Kurs absagen müssen.

Reiten aus der Körpermitte

 

Die große Hitze ist vorbei, vielleicht hat das bei der ein oder anderen von Euch wieder die Lebensgeister geweckt und die Lust, einen Kurs für besseres Reiten zu besuchen. Wir bieten Euch dazu noch ganz aktuell eine Möglichkeit:

 

Bei dem Kurs "Reiten aus der Körpermitte nach Sally Swift" vom 28. bis 30. September in Züsch, Hof Birkenau, sind noch Plätze frei.

 

Kursleiterin ist Judy Cross, eine Schülerin von Sally Swift und Ausbilderin auf der höchsten Stufe. Sie ist eine erfahrene und liebevolle Lehrerin, die jedem Reiter / jeder Reiterin neue Impulse geben kann, vor allem aber solchen, die mit Sitzproblemen kämpfen. Mit den von Sally Swift entwickelten Körperübungen, die man gut in das alltägliche Reiten einfügen kann, kann sie entscheidende Hilfen geben. Dank der kleinen Teilnehmergruppe bei ihrem Kurs kommen alle in den Genuss von Einzelunterricht und öfterem Reiten.

 

Die Ausschreibung für den Kurs findet Ihr hier. Bei Interesse wendet Euch bitte an die Organisatorin Ruth Gloker, E-Mail gloker@freenet.de.

 

 

Mitgliederversammlungen 2018

 

 

Wenige Tage nach der Jahreshauptversammlung 2018 starb unser langjähriger Vereinsvorsitzender Dieter Feltes am Karfreitag, 30. März, nach langer schwerer Krankheit im Alter von 64 Jahren. Da dieses Amt laut Vereinssatzung innerhalb von zwei Monaten wieder besetzt werden muss, waren die Mitglieder am 23. Mai erneut zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Dabei wurde die bisherige stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Heide Schmidtmann (Newel), zur neuen ersten Vorsitzenden gewählt. Den Stellverteterposten übernahm Susanne Reidenbach-Rausch (Lorscheid), wie alle anderen nach einstimmiger Wahl, deren Amt als Öffentlichkeitssprecherin nun Eva Roden aus Hermeskeil innehat. Ebenfalls neu im Vorstand ist Anja Becker (Konz) als Beisitzerin.

 


Datenschutz ernst genommen

 

 

Datenschutz ist unserem Verein ein besonderes Anliegen, dessen Erfüllung nun durch die neue, ab 25. Mai geltende Datenschutzverordnung verschärft wurde. Alle Mitglieder sind angeschrieben und um Bestätigung ihrer Daten gebeten worden. Auch diese Internetseite wurde entsprechend überarbeitet. Das geht allerdings in einigen Details nicht auf einen Schlag, deshalb fehlt unter anderem derzeit das Formular für den Aufnahmeantrag. Wer es vermisst wird gebeten, sich per Mail zu melden.

 

Rückblick Infoabend: Gesunder Huf – gesundes Pferd

 

 

Eine ganzheitliche Sicht auf den Huf des Pferdes wurde bei dem Infoabend zum Thema „Gesundes Pferd . gesunder Huf“ am 13. März angeboten. Carolin Puhl (Physiotherapeutin und Osteopathin für Pferde) aus St. Wendel und Hufpflegerin Bettina Micout aus Losheim verstanden es großartig, ihrem überwiegend mit dem Thema schon recht vertrauten Publikum neue Aspekte aufzuzeigen. Die beste Hufbearbeitung nutzt wenig bis nichts, wenn sie nicht in Übereinstimmung mit dem restlichen Pferd, seinem Gebäude und seiner Nutzung steht. Und wenn Fütterung und Haltungsbedingungen nicht stimmen, wird sich das unweigerlich auch auf die Hufgesundheit niederschlagen. All dies zeigten die beiden Referentinnen an vielen Beispielen aus ihrer Praxis auf und belegten es mit eindrucksvollen Fotos und kleinen Video-Sequenzen. Ermutigend berichteten Bettina Micout und Carolin Puhl, die sich in ihren Ausführungen sehr gut ergänzten, von Fällen, in denen schwer angeschlagenen Pferden mit einer guten Hufbearbeitung, evtl. ergänzender Behandlung und Verbesserungen in der Haltung entscheidend geholfen werden konnte. Auch ältere Pferde zum Beispiel mit Arthrose können so neue Lebensqualität gewinnen. Noch wichtiger aber und für das Pferdeleben oft entscheidend ist die regelmäßige Pflege des Fohlenhufs. „Hier wird leider auch von professionellen Züchtern oft geschlampt“, musste Micout aus ihrer Praxis berichten. „Pferdehalter, die die Hufe ihres Pferdes immer im Auge behalten und jede Änderung ernst nehmen, haben wesentlich bessere Chancen, Mangelerscheinungen und Krankheiten ihres Pferdes in sehr frühem Stadium zu erkennen, und können entsprechende Vorbeugungsmaßnahmen früher treffen“, war eine wesentliche Erkenntnis des hörens- und sehenswerten Vortrags. Danke an Bettina und Carolin!

 

Referentenwechsel beim Infoabend am 13.03.2018

 

Krankheitsbedingt musste leider unser Referent Stefan Schmid für den Infoabend zum Thema Hufe absagen.
Glücklicherweise konnten wir aber kurzfristig einen Ersatz finden.
Carolin Puhl (Physiotherapeutin und Osteopathin für Pferde) und Bettina Micout (Hufpflegerin) werden zum Thema "Gesunder Huf - Gesundes Pferd" referieren.
Ort: Leinenhof/ Schweich, Deutschland
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Wer sich noch nicht angemeldet hat und gerne kommen möchte, schreibe bitte eine kurze Mail an giselaankly@t-online.de

Rückblick auf den Infoabend "Reiten - aber sicher" mit Dr. Jan Holtschmit


Zu unserem vorletzten Infoabend dieses Winters fanden sich viele Interessierte - darunter ausgesprochen viele Jugendliche - am 16.02.2018 im Leinenhof/Schweich ein.
Der erste Teil des Vortrags beschäftigte sich mit Fakten/ Zahlen rund um den Wirtschaftsfaktor Pferd und Unfallarten, die sich rund um das Pferd sowohl vom Boden als auch vom Sattel aus ereignen.
So machen Unfälle im Umgang mit dem Pferd durch Hufschlag, Tritte oder Bisse etwa ein Drittel aller Unfälle aus, die in diesem Sport passieren. Auch unterscheidet sich die Art der Verletzung je nachdem, ob die verunfallte Person ein Erwachsener oder ein Kind ist, da die "Trefferzone" bei Kindern eher im Kopfbereich liegt, so dass es sinnvoll sein kann, diesen Bereich bereits beim Umgang mit dem Pferd vom Boden aus zu schützen.

Da wir es im Reitsport mit dem Fluchttier Pferd zu tun haben, besteht prinzipiell jederzeit ein gewisses Unfallrisiko. Durch einige Maßnahmen kann dieses jedoch verringert werden. Zu Maßnahmen zur Unfallvermeidung gehören die Ausbildung (!) des Reiters und Sicherheit durch eine realistische Selbsteinschätzung. Besonders unerfahrene Reiter sind besonders gefährdet, so dass eine bessere Überwachung von Reitanfängern, die Integration des sicheren Umgangs mit dem Pferd in die Reitausbildung und ein angepasstes Größenverhältnis von Pferd und Reiter (v.a. in der Kinderausbildung) mehr Beachtung finden sollten.
Der Reiter sollte zudem Ausgleichssport betreiben, sich vor dem Reiten aufwärmen und stets Vorsicht im Umgang mit dem Pferd walten lassen - egal wie brav das Tier ist.

Eine angemessene und passende Ausrüstung für Reiter und Pferd sind ebenso eine Grundvoraussetzung. Dazu gehört für den Reiter auch ein passender Reithelm, der regelmäßig ersetzt wird, da Alterungsprozesse des Materials und Schäden durch Stürze oder Fallenlassen des Helms die Schutzfunktion verringern. Das Tragen eines korrekt befestigten Helms reduziert das Risiko für Kopfverletzungen um mehr als die Hälfte.
Auch ein Sturz- und Falltraining kann hilfreich sein.
Dr. Holtschmit stellte weitere Ausrüstungsgegenstände vor wie Schutzwesten und erklärte ausführlich ihre Funktionalität und was es zu beachten gilt.

Auf den Punkt einer pferdegerechten Haltung und Ausbildung unserer vierbeinigen Freunde ging der Referent leider nur am Rande ein, so dass wir uns bemühen werden, im kommenden Winter einen Vortrag mit diesem Schwerpunkt anzubieten.

Am Ende des Abends waren aber alle TeilnehmerInnen nochmals für wichtige Sicherheitsaspekte sensibilisiert und werden sich dadurch hoffentlich in Zukunft seltener in kritische Situationen begeben.

Wir freuen uns, Euch am 13.03.2018 um 19:00 Uhr zu unserem letzten Infoabend dieses Winterhalbjahrs "Hufprobleme - vorbeugen, erkennen, behandeln, heilen" mit Hufschmied Stefan Schmid im Leinenhof/Schweich begrüßen zu dürfen.

Kutschen im Straßenverkehr

 

Kutschen sind heute im Straßenverkehr selten geworden. Daher wissen viele Verkehrsteilnehmer nicht mehr, wie sie sich gegenüber den vierbeinigen Verkehrsteilnehmern verhalten sollen und es kommt immer wieder zu schweren Unfällen.

Die FN hat daher dieses Video und Servicepaket erstellt, um allen Verkehrteilnehmern zu helfen, sich bei einer Begegnung mit einer Kutsche richtig zu verhalten und so Unfälle zu verhindern.

 

Helft bitte mit, diese Informationen weiter zu verbreiten zum Schutz aller.

Danke.

Download
Servicepaket_Auto_trifft_Kutsche_-_Deuts
Adobe Acrobat Dokument 878.4 KB

Veranstaltungen 2018

 

Unsere Kurse in diesem Jahr stehen weitestgehend fest. Ihr findet sie in unserem Kalender.

Rückblick auf den Infoabend "... und immer wieder Grundausbildung" mit Michaela Kondr

 

Zum ersten Infoabend im Jahr 2018 trafen sich am 23.01.2018 gut 30 Pferdeleute im Leinenhof bei Schweich, um dem Vortrag von Michaela Kondr über die Grundausbildung von Reiter und Pferd zu lauschen und über das Thema zu diskutieren.
Michaela zeigte die verschiedenen Verlaufsformen, die die Pferdeausbildung nehmen kann, bildhaft auf und zeigte Beispiele, wie sich eine optimale Ausbildung, Irrwege, Umwege und Abwege auswirken können.
Die ersten Punkte der Ausbildungsskala (Zwanglosigkeit, Takt, Losgelassenheit und Anlehnung) wurden systematisch durchgesprochen ebenso wie die reiterlichen Grundvoraussetzungen und es zeigte sich, wie wichtig es ist, auch als fortgeschrittene/r Reiter/in oder mit einem weit ausgebildeten Pferd immer wieder einen Blick auf die Basis zu werfen und dadurch Probleme in ihrem Keim zu beheben, anstatt Symptome zu bekämpfen.
Zum Abschluss wurde nochmals aufgezeigt, welche Anforderungen erfüllt sein müssen, um wirklich von einer abgeschlossenen Grundausbildung sprechen zu können.
Anhand vieler Fotos und Videos konnten die Zuhörer das theoretische Wissen auch direkt mit Bildern verknüpfen, so dass der Abend wieder locker und leicht trotz vieler Informationen daher kam und alle aufmerksam lauschten.
Daher nochmals vielen Dank an Michaela für einen wunderbaren Vortrag und wir freuen uns, Euch beim nächsten Infoabend zum Thema Sicherheit rund ums Pferd am 16.2.2018 wieder zu sehen.

Rückblick auf den ersten Winterabend der Saison über Equidenhaltung im Winter

 

Am Montag, 20.11.2017, trafen sich interessierte Vereinsmitglieder und Gäste zum ersten Infoabend dieses Winters im Restaurant Postillion in Trier. Maren Hessing referierte über Tierschutzaspekte in der Pferdehaltung im Winter. Sie verglich die menschlichen Bedürfnisse nach Wärme, Nahrung, Bewegung und Sozialkontakten mit denen der Pferde nach 1. Futter, 2. Bewegung und 3. Sozialkontakt.
Wie definieren sich diese Grundbedürfnisse und wie können sie in der menschlichen Obhut erfüllt werden. Sie zeigte tierschutzrelevante Fälle der Pferdehaltung mit zu dünnen ebenso wie zu dicken Pferden.
Frau Timme vom Trierer Veterinäramt ergänzte immer mal wieder, auf welche Punkte aus ihrer Sicht besonders geachtet werden muss, beispielsweise ein Witterungsschutz gegen Sonne und Regen sowie trockene Liegeflächen.
Und auch Eselfreunde erhielten im Lauf des Abends Informationen zu den speziellen Bedürfnisse ihrer geliebten Vierbeiner.
Am Ende waren sich alle einig: Es war ein gelungener Start in die Wintersaison.

Erster Infoabend mit spannendem Thema

 

 

Durchaus noch Plätze frei sind bei unserem ersten Infoabend im Winterhalbjahr 2017/18, der am Montag, 20. 11., 19.30 Uhr, im Restaurant Postillion in Trier stattfindet. Vielleicht denkt Ihr als Pferdehalter, das Thema "Tierschutzgerechte Equidenhaltung im Winter" sei kein Thema für Euch. Das kann aber ein Trugschluss sein. Denn es gibt nicht nur im Winter die (meist verborgen bleibenden) Fälle der "Komfort-Verwahrlosung"  von Pferden, die sich in teuren Boxen tagelang ohne Bewegung, aber bestens gefüttert langweilen oder - das andere Extrem - eindeutig tierschutzwidrige Fälle. von falsch verstandener "Robusthaltung". Auch Pferdehalter, die ihren Tieren mit viel Überlegung auch im Winter möglichst viele Stunden im Freien ermöglichen wollen, laufen Gefahr, von überbesorgten Tierfreunden angezeigt zu werden. Dann bekommt der Amtstierarzt Anrufe wie: "Da stehen Ponys auf der Weide, die haben Schnee auf dem Rücken liegen, die müssen doch in den Stall", und der Amtstierarzt muss den Fall dann überprüfen. Nach welchen Gesichtspunkten fällt er dann sein Urteil? Derzeitige Grundlage sind die 2009 erstellten "Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtenpunkten" des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Sie sind zwar keine Rechtsvorschrift, werden aber mittlerweile immer wieder als gutachterliche Grundlage hinzugezogen, wenn es zu Streitfällen kommt. Deshalb sollte man diese Leitlinien und die Vorgehensweise der Veterinärbehörde kennen. So freuen wir besonders, dass wir mit Maren Hessing nicht nur eine erfahrene Tierärztin und Pferdehalterin als Referentin anbieten können, sondern dass auch Carola Timme vom Veterinäramt Trier ihr Kommen zugesagt hat, die sich freut, mit interessierten Pferdehalter(innen) ins Gespräch zu kommen. Ausdrücklich angesprochen sind auch die Halter(innen) von Eseln, für die noch einmal andere Punkte zu beachten sind.

Also, wen es interessiert, bitte kurz anmelden, am einfachsten per Mail an giselaankly@t-online.de.

Mitgliederversammlung bestätigt Vorstand

Ohne Gegenstimme ist der Vorstand des Wanderreitvereins Eifel-Hunsrück e. V. bei der Mitgliederversammlung bestätigt worden. Die Jahresbilanz 2016 konnte sich sehen lassen: Die Kurse waren durchweg ausgebucht, die Mitgliederzahl ist kräftig gestiegen. Sehr gut besucht waren auch in diesem Winterhalbjahr die Infoabende des Vereins zu den Themen „Paddock-Trail“, Ausbildung des Pferdes mit körperlichen Mängeln, moderne Methoden der Wundversorgung und Longieren. Im 30. Jahr seines Bestehens bietet der 1987 gegründete Verein erneut ein umfangreiches Kursprogramm für den lernwilligen Freizeitreiter an, das auch Nicht-Mitgliedern offensteht. Informationen dazu auf dieser Internetseite und seit kurzem auch bei Facebook: fb.me/wanderreitverein.


10. bis 13. August 2017 Zwei Kurse mit Peter Pfister

Peter Pfister, im Freizeitbereich einer der bekanntesten Pferdeausbilder in Deutschland, hält seit mehreren Jahren jeweils zwei Kurse, die vom Wanderreitverein organisiert werden. In diesem Jahr geht es am 10. und 11. August um das Erlernen von Zirkuslektionen und am 12. und 13. August um das Reiten von Trailhindernissen. Die Kurse finden auf Hof Birkenau in Züsch statt, es sind jeweils noch Plätze für Teilnehmer und Zuschauer frei.

Die Informationen für den 10./11. August 2017 findet man hier
Das Anmeldeformular für den 10./11. August 2017 findet man hier


Die Informationen für den 12./13. August 2017 findet man hier
Das Anmeldeformular für den 12./13. August 2017 findet man hier

Informationen über Telefon (06506) 8502, E-Mail giselaankly@t-online.de.